Vergleich
Eine Crowdin-Alternative, die nicht je Sprache abrechnet
Crowdin zählt gehostete Wörter: die Wörter der Quelle mal die Zahl der Zielsprachen. Von fünf auf zehn Sprachen zu gehen verdoppelt diese Zahl, ohne dass ein einziges Wort neu geschrieben wurde.
- Crowdin, Einstiegstarif
- Nicht veröffentlicht
- ShipGlobal
- 19 €
Abgerechnet je gehostetem Wort, also Wörter der Quelle mal Zahl der Zielsprachen. Die zehnte Sprache ändert nichts am Text und verdoppelt die Zahl beinahe.
Je Platz und Monat, inkl. MwSt. Dazu 10 € je Million Tokens, und nur für Texte, die neu oder geändert sind. Wer einen eigenen Modellschlüssel mitbringt, zahlt gar keine Tokens.
Warum die Einheit wichtiger ist als der Preis
Crowdins eigene Preisseite nennt die Formel: 500 Wörter in 10 Sprachen sind 5.000 gehostete Wörter. Die Folge ist, dass die Kosten für einen weiteren Markt gegen eine Datei berechnet werden, die längst geschrieben ist. Ein Produkt mit 3.000 Wörtern Oberfläche zahlt bei fünf Sprachen für 3.000 Wörter und bei zehn für 6.000, dauerhaft, ob den Text noch einmal jemand anfasst oder nicht. Das Zweite, worauf Leute stoßen: Die Preisseite zeigt überhaupt keine Beträge. Man wählt einen Tarif oder benutzt den Rechner, um eine Zahl zu sehen, was die Kalkulation vor einer Entscheidung schwerer macht als nötig.
Was Crowdin listet
Alle Tarife, die Crowdin veröffentlicht, mit Quelle und Abrufdatum. Preise ändern sich; diese Tabelle sagt, wann sie zuletzt geprüft wurde.
| Tarif | Je Monat |
|---|---|
| Team | Auf Anfrage |
| Business | Auf Anfrage |
| Enterprise | Auf Anfrage |
Der faire Teil
Wann Crowdin die bessere Wahl ist
Für ein Open-Source-Projekt ist Crowdin sehr schwer zu schlagen: Für qualifizierte Open-Source-Projekte ist es kostenlos, es ist für Übersetzer aus der Gemeinschaft gebaut, und das Modell mit Abstimmung und Korrekturlesen ist der eigentliche Zweck des Produkts. Bezahlte Tarife erlauben unbegrenzt viele Übersetzer und Korrekturleser, und das ist die richtige Form, wenn die Übersetzungen von Freiwilligen kommen und nicht von einem Modell. Die Liste der Anbindungen ist außerdem um Längen größer als unsere, samt Repositories, Redaktionssystemen und Entwurfswerkzeugen. Wer eine Gemeinschaft sein Produkt übersetzen lassen will, nimmt Crowdin.
Die eigenen Dateien herausholen
Crowdin exportiert die Formate, die man hochgeladen hat, und das Kommandozeilenwerkzeug holt ein ganzes Projekt herunter. Sobald die Dateien lokal liegen, zeigt der Schlüsselvergleich gegen die Quelle, was herausgekommen ist; danach umwandeln, was der eigene Build nicht direkt liest.
Eine Sprachdatei rein. 64 Sprachen raus.
Kein Platz, den jemand zu kündigen vergessen hat, kein Kontingent, das verfällt, kein Multiplikator je Sprache. Bezahlt wird, was sich geändert hat, und sonst nichts.
19 € im Monat inkl. MwSt., monatlich kündbar.
Fragen
- Was ist ein gehostetes Wort?
- Crowdin definiert es als die Zahl der zu übersetzenden Wörter mal die Zielsprachen des Projekts. Ihr eigenes Beispiel: 500 Wörter über 10 Sprachen sind 5.000 gehostete Wörter. In dieser Einheit sind die Tarifgrenzen ausgedrückt.
- Warum sehe ich die Preise von Crowdin nicht?
- Die öffentliche Preisseite druckt keine Beträge. Sie erklärt die Formel für gehostete Wörter, bietet einen Preisrechner und nennt Tarifnamen, aber eine Zahl bekommt man erst nach der Wahl eines Tarifs oder aus dem Rechner. Das ist eine Aussage über den Stand der Seite im August 2026, keine Kritik am Produkt.
- Berechnet ShipGlobal mehr für mehr Sprachen?
- Nur die Tokens, die tatsächlich anfallen. Dieselbe Quelle in zehn Sprachen zu übersetzen kostet ungefähr doppelt so viele Tokens wie in fünf, weil doppelt so viel Text entsteht. Was nicht passiert, ist ein wiederkehrender Multiplikator: Ist ein Text einmal übersetzt, liegt er im Memory, und das elfte Release kostet dafür nichts.
- Kann ich ShipGlobal für ein Open-Source-Projekt nehmen?
- Kann man, aber man sollte ehrlich sein, ob es passt. Wer will, dass Freiwillige übersetzen und über die Arbeit der anderen abstimmen, beschreibt Crowdins Modell, und unseres ersetzt es nicht. Wer nur will, dass die Oberfläche in 64 Sprachen existiert, ohne jemanden fragen zu müssen, beschreibt ShipGlobal.