Vergleich

Crowdin-Preise: die Formel statt der Zahl

Crowdins Preisseite zeigt keine Beträge. Was sie zeigt, ist die Formel, und die Formel entscheidet die Rechnung.

TarifJe Monat
TeamAuf Anfrage
BusinessAuf Anfrage
EnterpriseAuf Anfrage
Listenpreise von Crowdin, abgerufen am 24. August 2026 bei crowdin.com/pricing

Die Einheit

Wörter der Quelle mal Zielsprachen

Abgerechnet je gehostetem Wort, also Wörter der Quelle mal Zahl der Zielsprachen. Die zehnte Sprache ändert nichts am Text und verdoppelt die Zahl beinahe.

Crowdins Einheit ist das gehostete Wort, und die eigene Definition lautet: die Zahl der zu übersetzenden Wörter mal die Zielsprachen des Projekts. Das Beispiel auf ihrer Seite sind 500 Wörter über 10 Sprachen, also 5.000 gehostete Wörter. Diesen Satz sollte man zweimal lesen, denn er ist der wichtigste für jeden, der kalkuliert: Gezählt wird nicht, was man geschrieben hat, sondern was man geschrieben hat mal der Strecke, die es zurücklegen soll. Und es ist wiederkehrend. Die Wörter bleiben gehostet, ob sie noch einmal jemand bearbeitet oder nicht, eine stabile Oberfläche in vielen Sprachen wiegt im dritten Jahr also genauso schwer wie im ersten Monat.

Warum die zehnte Sprache so viel kostet wie die ersten neun

Eine App mit 3.000 Wörtern Oberfläche liegt bei fünf Zielsprachen bei 15.000 gehosteten Wörtern. Fünf Märkte mehr, und es sind 30.000, ohne ein einziges neu geschriebenes Wort. Der nötige Tarif richtet sich nach dieser Zahl und nicht nach der Größe des Produkts, und er bewegt sich, sobald ein Markt dazukommt, nicht wenn sich das Produkt ändert. Ob das teuer ist, hängt vom Tarif ab, in dem man landet, und genau diese Zahl zeigt die öffentliche Seite nicht. Der praktische Rat: Den Rechner mit der Sprachzahl füttern, die in zwei Jahren erwartet wird, nicht mit der von heute.

Was wir stattdessen berechnen

19 € je Platz und Monat, inkl. MwSt., monatlich kündbar. Zehn Plätze kosten zusammen 105 €, das ist der Tarif mit 10 Plätzen. Dazu 10 € je Million Tokens, berechnet nur für Texte, die neu sind oder deren Quelle sich geändert hat. Ein Text, der im Memory liegt, kostet nichts, auch beim zehnten Release nicht. Wer einen eigenen Modellschlüssel mitbringt, für den fallen überhaupt keine Tokenkosten an.

Der vollständige Vergleich mit Crowdin

Eine Sprachdatei rein. 64 Sprachen raus.

Kein Platz, den jemand zu kündigen vergessen hat, kein Kontingent, das verfällt, kein Multiplikator je Sprache. Bezahlt wird, was sich geändert hat, und sonst nichts.

19 € im Monat inkl. MwSt., monatlich kündbar.

Fragen

Was kostet Crowdin im Monat?
Die öffentliche Preisseite zeigte beim Abruf im August 2026 keine Tarifbeträge. Sie nennt Team, Business und Enterprise, bietet monatliche oder jährliche Abrechnung mit zwei Freimonaten bei Jahreszahlung und verweist auf einen Preisrechner. Eine Zahl bekommt man, indem man einen Tarif wählt oder den Rechner benutzt.
Zählen Übersetzer gegen den Preis?
Crowdin gibt an, dass jedes bezahlte Abonnement unbegrenzt viele Übersetzer und Korrekturleser erlaubt. Der Kostentreiber sind gehostete Wörter, nicht Personen. Das ist das Gegenteil eines platzbasierten Werkzeugs und wirklich gut, wenn viele Leute mitarbeiten.
Gibt es eine kostenlose Möglichkeit?
Es gibt vierzehn Tage kostenlos für den Team-Tarif und dreißig Tage für Enterprise, dazu ein dreißigtägiges Rückgaberecht. Crowdin betreibt außerdem ein kostenloses Programm für qualifizierte Open-Source-Projekte, das von den kommerziellen Tarifen getrennt ist.
Woran misst ShipGlobal stattdessen?
An Plätzen und an Tokens. 19 € je Platz und Monat, dazu 10 € je Million verbrauchter Tokens, und Tokens fallen nur für Texte an, die neu sind oder deren Quelle sich geändert hat. Eine weitere Sprache kostet die Tokens, um den Text einmal zu übersetzen. Sie fügt keinen wiederkehrenden Multiplikator auf alles hinzu, was schon übersetzt ist.